Süd

Mein Name ist Till und ich bin ein wunderschöner großer Deutsch-Langhaar. So alt bin ich auch noch nicht, ungefähr 3 Jahre erst. Ich habe glaube ich schon 3 x den Winter und 3 x den Sommer erlebt.

Ich weiß noch, daß ich fürchterlich gefroren hatte im Winter, und daß es mir jetzt viel zu heiß ist. Ich bin auch ein wenig zu dick, aber mein Herrchen nimmt Rücksicht auf mich – denn er sagt immer, ich möchte mich nicht unbedingt viel bewegen. Mein Herrchen ist ein kluger Mann, er weiß immer ganz genau was gut für mich ist. Deshalb liebe ich ihn auch so abgöttisch, nur leider sehe ich ihn nicht so oft. Er ist ein vielbeschäftigter Mann, von morgens bis abends muß er arbeiten.

Sonntags darf ich mit ihm durch den Ort gehen, dann macht er sich schick und wir gehen eine Stunde spazieren. Ab und zu darf ich auch mit Frauchen in den Garten gehen, oh das macht mir Spaß. Am liebsten buddel ich im Sand. Als ich noch ganz klein war, bekam ich alle 3 Tage extra-tollen weißen Buddelsand. Jetzt ist es nicht mehr so oft, aber auch im alten Sand lässt es sich buddeln.

Ich bin manchmal aber auch ein wenig traurig: Die Nachbarin von uns hat auch Hunde, so kleine komische Wuselzwerge zwar, aber es sind doch immerhin Hunde. Die sehen immer so zufrieden und glücklich aus. Ich habe mir schon ganz doll den Kopf darüber zerbrochen: warum denn nur? Ich glaube es liegt daran, daß sie alle einen schönen Platz im Haus haben, daß sie einen wunderschönen Garten haben und daß sie ein Frauchen haben, mit dem sie laufen und tollen dürfen. Keine Ahnung, aber mein Herrchen sagt ja immer, ich hätte sowieso keine Lust mich zu bewegen.

Juhu, heute gabs wieder Sand für mich, ein wunderschöner Tag heute. Aber so ganz gerecht ist das eigentlich nicht, die Wusels nebenan mit dem großen Garten, und ich bin ein stattlicher Groß-Hund und habe nur 3 x 5 Meter für mich. Mein Herrchen nennt das Zwinger und er muß es schließlich wissen. Ich habe auch eine tolle Hütte, ganz für mich alleine. Manchmal piekt mich das Stroh ganz doll, aber dann lege ich mich in meinen Buddelsand. Aber der Zaun ist so furchtbar hoch, da kann ich gar nicht richtig gucken was mein Herrchen macht. Na ja, bald ist ja wieder Sonntag – oh wie ich mich darauf freue.

Mein kluges Herrchen hat mal zu unserer Nachbarin gesagt, daß es mir gut geht bei ihm, weil ich würde es ja nicht anders kennen. Und wenn mein geliebtes Herrchen das sagt, dann ist es auch so, weil er ist doch so ein kluger Mann. Oh wie ich ihn liebe.

Gruß von Till
(ich muß nur noch 3 x schlafen, dann ist wieder Sonntag, JUHU)

21. März 2016  Hinterlasse einen Kommentar

Beispieltext

Um dem Lebensgefühl des modernen Verbrauchers Rechnung zu tragen, bekommen immer mehr Produkte, bei denen bisher der Nutzen im Vordergrund stand, einen modischen Accessoirecharakter.
Solche Produkte beweisen, dass praktische Alltagsprodukte durchaus hohen ästhetischen Ansprüchen genügen können. Wie zum Beispiel eine besonders innovative Variante der Türklingel: Schnurlos, mit durchdachter Technik und skulpturalem Design entspricht sie ganz den Ansprüchen des im digitalen Zeitalter lebenden Kunden. Den verfügbaren Klingeltönen sind keine Grenzen mehr gesetzt, sie können aus dem Internet heruntergeladen werden. Die Türklingel kann sowohl an der Wand montiert als auch freistehend positioniert werden. Somit kann der Inhaber den Standort flexibel bestimmen.
Fahrradkörbe mit modischem Barock-Muster sind mittlerweile ebenso Lifestyle-Accessoire wie modische Wickeltaschen in knalligen Farben. Und vor dem Hintergrund boomender Heimwerkersendungen sollen moderne, stylishe Heimwerker- und Gärtnertaschen eine ganz neue Zielgruppe ansprechen.
In unserer Fotogalerie haben wir für Sie aktuelle Beispiele zu den Modern-Living-Trends in diesem Herbst zusammengestellt.

Jedes Jahr werden aktuelle und künftige Trends des zeitgenössischen Wohndesigns präsentiert, und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder viel Interessantes und Spannendes zu sehen. Phillippe Starck beispielsweise, immer für eine Überraschung gut, zeigt eine Tischlampe, deren Fuß die Form einer Pistole hat und die den sprechenden Namen „Gun Lamp“ trägt. Politisch engagiertes Design oder Geschmacklosigkeit? In jedem Fall versteht es Starck zu polarisieren.

Wer in diesem Jahr allerdings auf der Suche nach wirklichen Innovationen ist, wird enttäuscht. Nach einem echten Highlight sucht man vergeblich, vielmehr macht sich im Design eine deutliche Tendenz zur Übersättigung bemerkbar. Alles war schon einmal da, es gibt nichts wirklich Neues mehr, viele Entwürfe sind Zitate – das ist die wohl auffälligste Tendenz, die deutlich wird.
Orientierungsloses Design: aus „fusion“ wird „confusion“.
Es ist die verzweifelte und gescheiterte Suche nach etwas Neuem, die zu einer Orientierungslosigkeit im Design führt. Die Designer sehen sich heute offensichtlich nicht mehr in der Rolle des Erfinders. Durch die zunehmende Medialisierung sämtlicher Produkte werden ihre Funktionen vervielfältigt und erweitert, was zu einer immer stärkeren Raumöffnung führt: Die einzelnen Wohnbereiche lösen sich auf, sie verschmelzen miteinander. Vor diesem Hintergrund zusammenhängende Wohnkonzepte zu realisieren ist schwierig, stattdessen herrschen Solitäre vor. Dadurch fehlt ein eindeutiger Stil, der Formenwirrwarr wird immer größer und so wird die „fusion“ zur „confusion“.
Richtungsweisend für das Design sind darüber hinaus die folgenden Themen:
– Beyond Design: die Frage, die sich damit beschäftigt, was nach dem Designanspruch kommt. Beyond Design, das scheint auch die Kommunikation über das eigentliche Produkt zu sein, denn diese gewinnt immer mehr an Bedeutung: Wer kommuniziert sein Produkt am interessantesten? Im Gegenzug verliert das eigentliche Produkt an Bedeutung.
– Als Farbtrends stehen immer noch Grün, vor allem aber Rot, oft auch in Kombination mit Schwarz und Weiß im Vordergrund.
– Neben dem Kristallinen bestimmt das Runde in allen seinen Ausgestaltungen die Formensprache. Diese Entwicklung wird auch im Bereich der Muster aufgenommen: Punkte und Lochstanzmuster sind der Trend 2005, und rundliche Wohninseln und Sofalandschaften prägen das Bild im Wohnraum.
– Dreidimensionale, strukturale Oberflächen, die sowohl visuell als auch haptisch reizen, dominieren weiterhin, auch aufwändig verarbeitetes Leder prägt den Bereich der Materialien.
Die folgenden Trendgalerien vermitteln Ihnen anschaulich einen Überblick über die wichtigsten Designströmungen sowie Tendenzen und Entwicklungen von Farben, Formen und Materialien.

21. März 2016  Hinterlasse einen Kommentar

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31. Mai 2014  Hinterlasse einen Kommentar

Bald gehts los.

Hier entsteht demnächst ein Blog mit Tierillustrationen von Torben Petrina.

5. August 2012  2 Kommentare